TAG SIEBEN

Einmal mehr alles restlos ausverkauft ist heute, an diesem Mittwoch, mit dem  das Festival nun seit genau einer Woche läuft. Mit einer Ausnahme: Spät Entschlossen können noch letzte Karten für die „Grünen Fluchten“ erwerben, bei denen um 20 Uhr die Schriftstellerin Eva Demski dem Gartenrebellen Richard Reynolds begegnet. Und sonst? Im Schauspielhaus wird heute eine große Hommage an die französische Schriftstellerin Irene Nemirovsky, ihre Bücher und ihr wildbewegtes Leben gegeben; mit Alice Schwarzer, Maria Schrader und Sandra Hüller. Im kleinen Sendesaal geht die „Verlangt eingesandt“-Reihe in ihren dritten Abend, der Eintritt ist frei! Ebenfalls im WDR wird Arne Dahl seinen Kerstin Holm in neue grausige Krimithriller-Abenteuer schicken. Im Kölnischen Kunstverein stellt die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse den jungen Autor Clemens Berger vor. Und zu guter Letzt schließlich wird Frank Schätzing eine Hauslesung für seine Kölner-Fans geben, die ganze große Limit-Show, in der Kölnarena, vor 3.500 Gästen!

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5 Kommentare

  1. War gerade in der Lanxess-Arena bei Frank Schätzing und bin sehr von der Veranstaltung enttäuscht. Mit der lit.Cologne, wie ich sie seit einigen Jahren kenne und schätze, hatte das nichts zu tun. Ich hatte mich auf eine Lesung mit anschliessender Diskussion gefreut, stattdessen aber eine Selbstdarstellung des Autor bekommen. Eine übertrieben laute Multimediashow mit überflüssigen und teilweise albernen Einspielungen.
    Schade, dass die lit.Cologne Veranstalter so etwas zugelassen haben.
    Das war übrigens das erste Mal, dass ich eine lit.Cologne Veranstaltung vor dem Ende verlassen habe.

  2. Da hat sich wohl jemand überschätzingt. Die Akustik war grottenschlecht, mit Nachhall und Brummen in den ersten 20 Minuten. Die Hintergrundmusik teilweise so laut, dass man den Autor nicht lesen hörte. Der wiederum las viel zu schnell und nuschelte Silben verschluckend vor sich hin. Einige Ideen, die da als seine präsentiert wurden, kenne ich aus anderen Quellen. So gab es im ZDF vor ein oder zwei Jahren eine Serie zum Leben in der Zukunft, in der einige Aspekte vorkamen, die auch in Schätzings futuristischer Nachrichtensendung präsentiert wurden. Und die Geschichte mit den Eiern und dem Nachbarn war frei nach Paul Wazlawicks Anleitung zum Unglücklichsein geklaut. Überdies mag Schätzing ein guter (Eigen-)Werber und vielleicht auch ein Autor sein. Schauspieler oder Kabarettist ist er jedoch nicht. Wahrscheinlich hätte er sich und dem Publikum einen Gefallen getan, nur bei Kerzenlicht in einem kleinen, gemütlichen Raum aus seinem neuen Werk zu lesen und über seine Arbeit zu sprechen. Für diese absurde, langweilige und überflüssige Veranstaltung waren die 25 Euro für Innenraumkarten auf jeden Fall deutlich zu teuer.
    Ich freue mich jedes Jahr auf die LitCologne und bin jährlich auf etwa sechs Lesungen – diese habe ich jedoch frühzeitig verlassen. Ich fand sie einfach nur unerträglich und ärgerlich.

  3. War doch klar, dass das nicht die typische 08-15 lesung werden würde! Hier hat man wenigstens mal was für sein Geld geboten bekommen! Lnaweilig fand ich nur die Unterhaltung mit dem Raketen-Experten, das hätten sie weglassen können. Sonst fand ichs gut und die ATmosphäre mit soviel Publikum war einmalig!

  4. Ich fürchte, darum geht’s nicht. Die Besucher wussten, dass sie eine Multimedia-Show bekommen. Leider war die aber nicht gut gemacht. Da wäre eine 08/15-Lesung besser gewesen.

  5. Konnte der sich keinen Regisseur leisten oder hat dieser sich nicht getraut, dem großen Frank Schätzing zu sagen, dass das alles langweiliger Mist war?


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