SIGNIERSTUNDE: Wolf Haas an Bord der MS RheinEnergie

Das muss ja schon ganz schön anstrengend sein, nach einer Lesung vor völlig überfülltem Schiff auch noch Dutzende und Dutzende Autogramme geben zu müssen. Haas muss kiloweise Brenner-Romane signieren,und zwar, während die MS RheinEnerige nach der Lesungsfahrt gestern Abend anlegt. Und danach auch noch: Die Türen gehen nämlich erst einmal einfach nicht auf. Man weiß nicht genau warum, das Schiff hat schon angelegt, die Gänge hin zur Gangway sind vollkommen eng und sehr überfüllt, die Schlange der Signierwilligen presst sich gegen den Schwall der Nachhause-Geh-Woller. Und mittendrin in diesem engen, heißen, einfach nur sehr, sehr unangenehmen Gepresse steht Haas und signiert. Er ist nämlich irgendwie falsch abgebogen auf seinem Weg vom Lesungspodium und steht jetzt einfach mitten in der Menge. Erst schließlich, die Massen quetschen und drängen sich immer noch, das Schiff dümpelt mit geschlossener Tür so vor sich hin, klettert er über eine Absperrung und kann an einer Art Theke ein klein wenig mehr Freiraum aufbauen. Und dann gehen endlich die Türen auf. Abend eines Schriftstellers, das alles ist ganz sicherlich auch Arbeit.

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