Verpasst: Martin Walser, Freitagabend im Schauspielhaus

Leider verpasst haben wir Martin Walser im Schauspielhaus, obwohl das natürlich einer der großen Auftritte dieser lit.COLOGNE gewesen sein muss. Genau zu gestern aber hat das SZ-Magazin schon einmal Aufklärung betrieben und eine Werkanalyse des gestern vorgestellten neuen Tagebücher-Bandes 1976-1978 veröffentlicht. In der Rubrik „Buch der Woche in Stichworten“ lässt sich lernen: Walser erwähnt seinen erst 2009 so richtig publik gemachten, leibhaftigen,  zum Zeitpunkt des Tagebuchs neunjährigen Sohn Jakob Augstein nicht, dafür aber ausführlichst Günter Grass und das Schwimmen im Bodensee. Kann man bei Walsers Notizen eigentlich überhaupt wirklich von einem Tagebuch sprechen? Und hat Walser gestern Abend mit seinem Moderator Denis Scheck auch über den herbsten Schlag seiner persönlichen 70er Jahre gesprochen, über den Totalverriss von „Jenseits der Liebe“ durch Marcel Reich-Ranicki? Dieser Verriss war das Ende einer Beziehung, die Folgen bis hinaus zum „Tod eines Kritikers“ kennen wir.

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