Gestern und heute gleich zwei Artikel in der Frankfurter Allgemeinen:
In der Frankfurter Sonntagszeitung von gestern eine kurze Kritik zur Junot Diaz-Lesung vom Freitag. Andreas Rossmann fand die nicht gar so gut. Dies aber bloß, weil die Latte hoch gehängt war, am Anfang wurde ja aus amerikanischen Kritiken vorgelesen, die den Roman als Meisterwek feierten. Rossmann referiert den Inhalt der gelesenen Textausschnitte und findet die “nett, sprachlich gewitzt, virtuos formuliert”; aber eben nicht genial. – Naja, gewitzt und virtuos ist ja auch schon viel.
Und heute wird in der FAZ etwas verschwurbelt die Gala vom Samstag skizziert: “Fast schon ein Gammelfleisch-Skandal war Frank Schätzings Besuch des 80er-Jahre-Restaurant am Ende des Universums” usw. usf.. Ziemlich viel Kritik, nur Rowohlt, Dollase und der musizierende Koch Vincent Klink werden ausgenommen, was ja nicht viel ist. Am Ende aber wird dann dennoch resümmiert: “Wenigstens einmal zeigte die lit.cologne damit den Löffelschwingern der Dinner-Shows, wo der wahre Pfeffer wächst.”
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